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Elternarbeit |
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Die stationäre Aufnahme von Kindern und Jugendlichen ist in der Regel die Folge von Krisen innerhalb deren Familien, die diese ohne Hilfe von außen nicht mehr bewältigen können.

Oft machen die Kinder und Jugendlichen durch von der »Norm« abweichendes Verhalten auf solche Krisen aufmerksam.
Für uns geht es deswegen nicht in erster Linie darum, unerwünschtes Verhalten zu modifizieren, sondern zu verstehen, warum sich die Kinder und Jugendlichen außergewöhnlich verhalten.
Dazu ist es unbedingt nötig, mit den Eltern gemeinsame Lösungsstrategien für die bestehenden Probleme zu entwickeln. Ziel ist es dabei, die Eltern soweit als möglich in die alltägliche Erziehungsarbeit mit einzubinden.
Spannungen und Konflikte zwischen uns und dem Elternhaus führen zu Loyalitätskonflikten, die den inneren Wachstumsprozess der Kinder und Jugendlichen behindern.
Deshalb versuchen wir die Eltern dahingehend zu begleiten, die Phase der Heimunterbringung nicht nur als Verlust und Niederlage zu sehen, sondern auch als Chance für eine positive Veränderung zu verstehen.
Falls Kinder traumatisierende Erlebnisse mit ihren Eltern erlebt haben und das seelische und körperliche Wohl des Kindes im Kontakt mit seinen Eltern gefährdet ist, sehen wir unsere Aufgabe darin, die Kinder vor diesen Übergriffen zu schützen.
Im Falle von sexuellem Missbrauch innerhalb der Familie ist umfassend abzuklären, wie hoch das Verleugnungspotential der Beteiligten ist. Hier ist dringend Begleitung und intensive Abstimmung des Helfernetzes notwendig. |
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SPENDEN |
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